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Elterngeld, Elternzeit und Kindergeld: Gesetzliche Grundlagen und Modalitäten


Die Gesetzlichen Grundlagen für Elterngeld, Elternzeit und Kindergeld sind im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) sowie im Bundeskindergeldgesetz (BKGG) festgelegt. Diese Gesetze regeln die Anspruchsvoraussetzungen, die Dauer der Leistungen und die Modalitäten für die Antragstellung.

  • Elterngeld: Die Höhe des Elterngeldes hängt bei Angestellten/Beamten vom durchschnittlichen monatlichen Einkommen der letzten zwölf Monate vor der Geburt des Kindes ab. Das Basiselterngeld beträgt nach der Faustformel in der Regel 65 % des bisherigen Nettoeinkommens.

  • Elternzeit: Eltern haben Anspruch auf bis zu 36 Monate Elternzeit pro Kind. Diese können bis zum 8 Lebensjahr eingesetzt werden. Während dieser Zeit ruht der Arbeitsvertrag, und eine Kündigung ist nur unter strengen Voraussetzungen möglich.

  • Kindergeld: Das Kindergeld ist eine monatliche Zahlung an Eltern oder Erziehungsberechtigte, die Kinder in ihrem Haushalt aufnehmen.

Anforderungen, Grenzen und Auszahlungshöhen

Die Anforderungen für den Bezug von Elterngeld, Elternzeit und Kindergeld sind vielfältig. Hier sind einige wichtige Punkte:

  • Elterngeld-Anforderungen: Elterngeld steht Eltern zu, die in Deutschland wohnen. Die genauen Anforderungen hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Einkommens und der Anzahl der Kinder und dessen Alter.

  • Elternzeit-Grenzen: Die maximale Dauer der Elternzeit beträgt 36 Monate pro Kind bis. Die Mindestdauer beträgt zwei Monate.

  • Kindergeld-Auszahlungshöhen: Die Höhe des Kindergeldes variiert je nach Anzahl der Kinder. Für das erste und zweite Kind beträgt es im Jahr 2023 250€ pro Monat, für weitere Kinder gibt es anders als in den Jahren zuvor weiterhin 250€.

Es ist wichtig zu beachten, dass sich Gesetze und Regelungen im Laufe der Zeit ändern können. Daher ist es ratsam, sich beraten zu lassen.

Insgesamt sind Elterngeld, Elternzeit und Kindergeld wichtige staatliche Leistungen, die Familien in Deutschland unterstützen. Die künftig hoch wahrscheinliche Senkung der Einkommensgrenze beim Elterngeld hat dazu beigetragen, dass eine Beratung durch Experten ratsamer denn je ist, um die bestmögliche finanzielle Unterstützung zu erhalten.

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